Pommerellen und Westpreussen



ww.ggstanko.de/Geschichtliches/Prussen_u__Sudauer/EinStaatentsteht/einstaatentsteht.html Aestier nennen die ältesten Quellen die Bewohner des Landes zwischen Weichsel und Memel, so der römische Historiker Tacitus. Er rühmt um das Jahr 100 nach Christi Geburt ihren Fleiß und ihr Interesse am Sammeln von Bernstein, den man auch in Rom zu schätzen wusste. Sie werden als friedlich und […]

0100 die Aestier.










Dr. Bernh. Stadie, a. a. O. Seite 8 Die Pommern lebten ursprünglich unabhängig unter eigenen Fürsten, allmählich aber kamen sie in die Abhängigkeit von den benachbarten Polanen. Die Polanen oder Polen, von Ostpommern getrennt durch die Brda, zerfielen in eine Menge kleinerer Stämme und Gemeinschaften, die kein gemeinschaftliches Band zusammenhielt. […]

1015 Unterjochung durch die Polen.




Dr. Bernh. Stadie, a. a. O. Seite 9. Weiter südlich liegende Teile Pommerns blieben dem Zepter Boleslaws Chrobri untertan, die sich erst unter der Regierung seines Sohnes Miesco II., der 1025 seinem Vater folgte, frei machten. Wenn überhaupt von einer Unterwerfung der Pommern die Rede war, so haben wir nicht […]

1025 Mistvin II














Dr. Bernh. Stadie, a. a. O. Seite 11. Boleslaw teilte sein Reich unter seine fünf Söhne. Hierdurch schon, aber insbesondere durch den sich entwickelnden Bruderstreit wurde die Macht der Polen zerstückelt und geschwächt. Aus diesem Streit ging Boleslaw, der Krause genannt, als Sieger über seine Brüder hervor, aber fortwährende Kämpfe […]

1119 Nach Boleslaw.





Dr. Bernh. Stadie, a. a. O. Seite 12. Diese Zeit benutzten die eingeborenen ostpommerschen Fürsten, welche als Statthalter der Polen walteten, sich freizumachen. Der erste dieser Fürsten, der zwar noch den Namen Markgraf führt, Subislaw, der Nachfolger jenes Grissonen Swantopolc I. tritt schon selbstständig auf. Ohne Bestätigung der Fürsten Polens […]

1170 Subislaw.







Wilhelm Fuhrmann, a. a. O. Nach dem Tod Mestwin I. erhält Pommerellen vier Fürsten: Swantopolc in Danzig, Wratislaw in Schwetz, Sambor II. in Lübschau (seit 1252 in Dirschau) und Ratibor in Belgard. Er hinterlies sein Herzogtum seinen vier Söhnen; Swantopolc II., welcher als der Älteste über seine Brüder eine gewisse […]

1220 nach Mestwin I.


Richard Wegner a. a. O. Seite 151 Dann erhob sich hier in Swantopolc noch einmal ein Volksheld, welcher die volle Unabhängigkeit seines Landes herstellte und eine längere Zeit selbst den gegen ihn vereinigten Mächten des Ordens und der polnischen Herzöge und Kirchenfürsten die Spitze bot. Die Hilfsquellen seiner Gegner waren […]

1220 Swantopolc II.

















-Wilhelm Fuhrmann, a. a. O.- Mistwin II. war 1295 ohne männliche Leibeserben gestorben. Von allen Seiten gedrängt hatte er seine Länder mehreren seiner Verwandten versprochen, obgleich er nach den Verträgen von 1269 und 1273, als er von seinem Bruder bedrängt wurde, der Unterstützung fremder Mächte bedürftig, den Markgrafen Conrad, Otto […]

1295 Tod Mistwin II




http://www.deutsche-und-polen.de/_/ereignisse/ereignis_jsp/key=orden_suendenfall_1308.html Wladyslaw I. Lokitek ruft den Deutschen Orden gegen die Brandenburger zur Hilfe, die Anspruch auf Pommerellen und Danzig erheben. Gemeinsam mit den Polen besiegt der Orden zwar die Brandenburger, beansprucht dann aber das zu Polen gehörende Territorium für sich. 1308 verlegt der Großmeister Siegfried von Feuchtwangen seinen Sitz von […]

1308 Der Sündenfall des deutschen Ordens.





Dr. Bernh. Stadie, a. a. O. Seite 25 ff., Wilhelm Fuhrmann, a. a. O. Um diese Eroberung gegen den Markgrafen Waldemar zu schützen, kaufte der Orden diesem seine Ansprüche auf Pommerellen mit Ausnahme der Länder zwischen Leba und Grabow 1308 resp. 1310 für 10000 Mark Silbers ab. Die andern Prätendenten […]

1309 Vertrag zu Soldin


Quelle Wikipedia: Johann, Graf von Luxemburg und König von Böhmen Heinrich VII. erhebt 1308 seinen erst 14- jährigen Sohn Johann zum Grafen von Luxemburg. Von 1310 – 1346 ist er König von Böhmen, Markgraf von Mähren, Graf von Luxemburg und Titularkönig von Polen (1310-1346). Der später erblindete König Johann stirbt […]

1310


Nelke Südöstlich von Konitz finden sich sieben Dörfer, deren deutsch-katholische Bewohner seit unvordenklichen Zeiten als ‘Koschnaewjer’ bezeichnet werden. Etwa um 1319 wurden, deutsche Ansiedler herangezogen, um die Waldgebiete für die neue Siedlung auszuroden. In dieser Zeit entstanden neben der ältesten Koschneider-Siedlung Frankenhagen die Ortschaften Osterwick, Petzin, Dt.-Zekzin, Granau, Lichnau und […]

1319 Koschneiderei – Koschnajever.



Quelle Wikipedia: Karl IV. Sohn von Johann von Luxemburg Quelle Wikipedia: Sigismund von Luxemburg Luxemburg wird im Heiligen Römischen Reich unter der Herrschaft Wenzels I. von Kaiser Karl IV. zum Herzogtum erhoben. Unter Karl IV. gehören Luxemburg und Teile des heutigen Staates Belgien zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Johann`s […]

1354






Nelke Nach den Verwüstungen der Hussitteneinfälle (1433) erfolgte eine Neubesiedlung aus der westniederdeutschen Gegend. Ihr tatkräftigster Förderer war der Konitzer Ratsherr und spätere Bürgermeister Jacob von Osnabrück, der zahlreiche neue Ansiedler aus seiner Heimat, dem Fürstbistum Osnabrück, in die entvölkerten Dörfer heranzog. Weitere Ortschaften wie Gersdorf, Harmsdorf, Jakobsdorf, Sternberg, Damerau, […]

1435 Neubesiedlung der Koschneiderei.





Wikipedia. Wikipedia Artikel – Die Schlacht bei Konitz Die erste Schlacht des dreizehnjährigen Krieges fand statt bei Konitz. Es standen sich gegenüber: daß Heer des deutschen Ordens mit 9000 Reitern und 6000 Mann Fußvolk, unter der Führung von Bernhard von Zinneberg auch Szumborski genannt. Das Heer der Polen mit 16000 […]

1454 Die Schlacht bei Konitz


Hans Maercker. Eine polnische Starostei und ein preußischer Landkreis. Geschichte des Schwetzer Kreises 1473-1873 (= Wegner, Band 2), Danzig 1886 (= Zeitschrift des Westpreußischen Geschichtsvereins, Hefte 17-19) Mit dem im Jahre 1466 beschlossenen Thorner Frieden, begann für Pommerellen ein längerer Zeitabschnitt, in welchem die Woiwodschaft nicht mehr Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen […]

1466 – 1569. Der Frieden von Thorn und die Zeit ...













Dr. H. Maercker, a. a. O. Bereits neun Jahre, nachdem Luther an der Schlosskirche zu Wittenberg seine Thesen angeschlagen hatte, war die Mehrheit der pommerelischen Ritterschaft der Reformation beigetreten und verweigerte den Bischöfen die Decem-Abgaben. König Sigismund I. sah sich genötigt der pommerelischen Ritterschaft dazu einen Verweis zu erteilen.

1526 Die Reformation



Dr. Bernh. Stadie, a. a. O. 1538 musste der Stanislai Landtage zu Marienburg wegen der Pest ausfallen. 1542 starben in Neuenburg alle Mönche des Franziskanerklosters an der Pest. Um 1550 hatte die Pest sich im ganzen Lande verbreitet so das der Landtag wiederum nicht abgehalten werden konnte. Vom Jahr 1564 […]

1538 Die Pest









Hans Maercker. Eine polnische Starostei und ein preußischer Landkreis. Geschichte des Schwetzer Kreises 1473-1873 (= Wegner, Band 2), Danzig 1886 (= Zeitschrift des Westpreußischen Geschichtsvereins, Hefte 17-19) Polnisch Preußen hatte einen eigenen, von der Krone eingesetzten Landesrat. Dieser bestand aus zwei Abteilungen. Der ersten Abteilung gehörten an, die drei Woiwoden, […]

1569 Das Incorporationspriviliegium


Wilhelm Fuhrmann, a. a. O. Der polnische Reichstag zu Lublin (1569) hob die Personalunion auf. Durch die Beschlüsse dieses Reichstages wurde Polnisch-Preußen ein integrierender Bestandteil des polnischen Reichs, und die Personalunion in eine Realunion umgestaltet, und die im Thorner Frieden garantierte Ewigkeit fand hiermit schon so bald ihr zeitiges Ende. […]

1569 Der polnische Reichstag zu Lublin hebt die Personalunion auf.




Hans Maercker, a. a. O. [Die ]Auseinandersetzungen um die konfessionelle Orientierung eskalierten 1618 im Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs. Er führte in Mitteleuropa zu einer politischen und wirtschaftlichen Katastrophe. Der deutschsprachige Raum geriet in den Brennpunkt europäischer Interessen. Schweden unterstützte im Dreißigjährigen Krieg offiziell die deutschen Protestanten. Söldnertruppen aus ganz Europa […]

1618 -1648 Der Dreißigjährige Krieg in Deutschland.














Hans Maercker a. a. O. Auch im Siebenjährigen Krieg, den Russland gegen Friedrich II von Preußen führte, waren die Verhältnisse ähnlich wie im polnischen Erbfolgekrieg. Die Okkupation des Schwetzer Kreises durch russische Truppen dauerte von 1757 – 1765. Die Republik Polen ging immer mehr ihrem Ende entgegen. Russland lies es […]

1765 Der Siebenjährige Krieg