Familiengeschichtsforschung


Warum Familiengeschichtsforschung?

Bei vielen Menschen ist Wissen über ihre Vorfahren nur in sehr gering Umfang vorhanden. Jugendliche, aber auch Erwachsene, kennen oft nicht einmal mehr die Namen, die Berufe, die Herkunft oder die Lebensorte ihrer Großeltern
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Verschiedene Ursachen führten zu dieser Situation. Die höhere Mobilität führte dazu, dass die Familienteile weiter voneinander entfernt wohnten und sich nur noch selten besuchten. Mündliche Überlieferungen und Geschichten wurden nicht weiter erzählt. Die Großeltern sind früh verstorben, die nachfolgenden Generationen haben deshalb an sie nur noch eine schwache, oder gar keine Erinnerung mehr.

Gespräche in der Familie werden nur noch in soeben noch notwendigem Umfang geführt. Der Gebrauch und die Fülle neu entstandener Medien führt dazu, dass immer mehr Weltwissen über Fernsehen, Rundfunk und neuerdings über das Internet konsumiert werden.

Über Urgroßeltern und noch frühere Generationen, haben die meisten  Menschen kein ausreichendes Wissen. Photos, Dokumente, Urkunden und mehr, die der Erinnerung dienen könnten, sind bei Erbauseinandersetzungen und Wohnungsräumungen oft nicht beachtet und entsorgt worden.

Erzählungen aus den Familien sind manchmal Legenden oder Fabeln. In unserem Fall waren diese Erzählungen unvollständig und passten nicht zusammen. Ich kam zu dem Entschluss diese mündlichen Überlieferungen zu überprüfen und stellte wie erwartet fest, dass aus unvollständigen Information, von Eltern zu Kindern, in den Generationen der Kinder und Enkel, Mühten entstanden waren.

Nur mit belegbaren Quellen hält die Familienforschung die korrekte Erinnerung an unsere Vorfahren wach und schützt uns vor falschen Geschichten.

Das Leben unserer Eltern, Großeltern und Angehörigen der noch früheren Generationen war hart, arbeitsreich und von Entbehrungen geprägt. Sie haben es durchaus verdient, dass wir uns ihrer, in der richtigen Art und Weise, erinnern. Durch sie, sind wir geworden was wir sind. Das Wissen über unsere Vorfahren, hilft uns unser eigenes Werden und Sein zu verstehen.