1253. Swantepolc schließt mit seinem Bruder Sambor II. Frieden.


Dr. Bernh. Stadie, a. a. O. Seite 16.

Swantepolc blieb bis zum Jahre 1253 im Besitz des Herzogtums Lübschau, denn in diesem Jahr schloss er mit Sambor II. auf Betrieb seiner Schwäger Nicolaus und Johannes, der Herren Kassubiens, Frieden und gab ihm sein Land zurück. Sambor II. ist für uns der wichtigste Fürst, denn durch ihn wurde dieser Teil Pommerellens dem Germanismus vollständig geöffnet. Er verlegte seine Residenz von Lübschau nach Dirschau, einer schon damals vollständig deutschen Stadt, baute sich dort 1253 ein Schloss und verlieh dem Orte 1253 deutsches Recht. … Außerdem umgab sich Sambor II. mit deutschen Rittern, unter denen besonders Johann von Weißenburg oder Witten von 1253-1266 stets in seinem Gefolge auftritt und in hoher Gunst steht.