1274 Mestwin II. greift seinen Oheim Sambor II. an.


Dr. Bernh. Stadie, a. a. O. Seite 19.

Nachdem Mistwin auf diese Weise vom Orden gedemütigt war, wandte er sich gegen seinen Oheim Sambor II., den er aus seinem Gebiete trieb. Seit 1274 vereinigte er Letzteres mit dem Seinigen. Sambor II., seiner Länder beraubt, lebte auf dem Gebiet des Ordens. Im Jahre 1274 bewog Herzog Mistwin, … den Palatin von Schwetz, Waysil, den diesem und seinen Brüdern Glabuna und Radik gehörenden Ort Pölplin (Pelplin) an jene Zisterziensermönche abzutreten und verlieh gleichzeitig am 2. Januar 1274 … einen Landstrich in der Grafschaft Thymau, der den zum jetzigen Stargarder Kreis gehörigen Burgbezirk Skossow umfasste. … Dieser Besitz bestätigte der vertriebene Sambor 1276 am 24. März und fügte demselben die Güter Raykow und Radostow nebst den nicht mehr vorhandenen Goschelko und Raszelko zu, von welchen er früher Teile dem Kloster Oliwa verliehen hatte. Wahrscheinlich hat das Klöster Pölplin auf dem ihnen gehörigen Teile von Radostow sehr bald nachher das Vorwerk Subkau erbaut.