1867 – Luxemburgkriese


Luxemburgkrise. Napoleon III. versucht Luxemburg von den Niederlanden zu kaufen. Die Krise mündete in den zweiten Londoner Vertrag von 1867, in dem Luxemburg für neutral erklärt wurde. Die Festung der Stadt wird geschleift.

Aufgrund des Versuchs, Napoleon III., Luxemburg von Holland zu kaufen, droht Krieg zwischen Frankreich und Preußen, da Bismarck Luxemburg nicht abtreten will. Zur Lösung der ” Luxemburger Frage” greifen die Großmächte den Vorschlag Prinz Heinrichs auf, Luxemburg von preußischen Truppen zu räumen und dem Staat Neutralität zu verleihen. Am 11. Mai 1867 beschließen die europäischen Mächte auf der Konferenz in London, Luxemburg immerwährende Neutralität zu garantieren. Am 9. September verlässt das letzte preußische Bataillon die Hauptstadt des Landes und man beginnt unverzüglich, die Festung zu schleifen.